Artikel mit ‘Homosexuelle’ getagged

Hilfe? Hilfe!

Freitag, 28. August 2009 von Kangaroo MusiQue

Trans- und Homophobie ist überall. Immer. Leider!

Wenn Du angegriffen, beleidigt, beschimpft oder bedroht wurdest, dann setzt dich zur Wehr! Nicht mit Gewalt, sondern mit Köpfchen und mit dem Mut zur Anzeige bei der Polizei!

Warum um Gottes Willen zur Polizei?

Die Polizei hilft bei solchen Vorfällen am schnellsten und mit dem größtmöglichen Nutzen. Selbst wenn Täter nicht gleich gefasst werden können, so hilft jede Anzeige bei der Polizei, dass diese auf Problem-Punkte mit homo- und transphoben Übergriffen in Reutlingen, Tübingen und der Region aufmerksam wird. Nur wenn die Polizei weiss, dass es Probleme gibt, kann sie auch helfen!

Ich trau mich aber nicht zur Polizei!

Natürlich ist es immer sehr schwierig den Schritt zur Poizeiwache zu tun. Man hat Bammel, traut sich nicht so wirklich, schämt sich oder fühlt sich vor den Beamten unwohl weil man plötzlich so ganz offiziell zu seiner sexuellen Veranlagung stehen muss.

Es gibt aber eigentlich keinen Grund, Angst zu haben. Alle Beamte sind entsprechend geschult und kümmern sich in aller Regel wirklich sehr lieb um einen, und behandeln diese Themen vertraulich, so dass man auch ungeoutet keine wirkliche Scham oder Angst haben muss.

Nein, ich trau mich nicht! *fussstampf*

Wer sich trotzdem nicht traut kann sich auch direkt an info@queerulanten.org wenden und uns seinen Fall schildern. Wir versuchen dann – soweit möglich – zu unterstützen und zu vermitteln.

Bedrohungen und Gewalt im Internet

Für Internet-Delikte (also Beleidigung, Bedrohung etc. die im Internet stattfinden) haben wir einen sehr netten Ansprechpartner bei der Metzinger Polizei, der sich kompetent und sicher mit dem Thema Internet-Kriminalität befasst und auch keine Berührungsängste im Umgang mit Trans- und Homosexuellen hat.

Herr Georg Schwarz
Polizeirevier Metzingen – Bezirksdienst
Ulmer Str. 96 – 72555 Metzingen
Telefon: 07123 / 924-153 – Telefax: 07123 / 924-109
E-Mail: Georg.Schwarz@pd.rt.bwl.de

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Die Polizei dein Freund und Helfer, Teil 1

Freitag, 28. August 2009 von Kangaroo MusiQue

Bild 5Und heute war ich, Kangaroo MusiQue von den Queerulanten, also bei der Metzinger Polizei um Anzeige gegen die bösen homophoben Benutzer bei Kwick zu stellen, die andere Kwick-Benutzer und Mitglieder der Queerulanten so massiv angegriffen haben.

Um 10:30 kam ich auf der Metzinger Wache an und wurde recht freundlich empfangen, jedoch gebeten ein paar Minuten zu warten, da der zuständige Beamte noch in einer anderen Angelegenheit beschäftigt war. Kein Problem. Gegen 11:00 Uhr (fünfzehn Paar Minuten) wurde ich dann in die Büros gelassen und durfte in einem schlicht eingerichteten Büro auf den einzigen Holzstuhl sitzen (alle anderen wären gepolstert gewesen). Aber so ist das halt :-)

Der junge Beamte war sehr nett, verständnisvoll und hat alle meine Fragen, Bedenken etc. brav beantwortet. Er selbst ist aber leider auch nicht der 100%ige Fachmann und so soll ich heute nachmittag nochmals um 13:00 Uhr auf die Wache kommen und bei Herrn Schwarz, dem zuständigen Beamten, die Anzeige aufgeben, damit das nicht durch zwei Hände laufen muss und bei Rückfragen ich nicht nochmal zur Wache kommen müsste. Das ist einleuchtend und macht Sinn.

Einige grundsätzlichen Fragen jedoch konnten im Vorfeld direkt geklärt werden:

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Stellungnahme der Fraktion Die Grünen und Unabhängigen im Reutlinger Gemeinderat

Montag, 24. August 2009 von Kangaroo MusiQue

Und nun erreichte uns die erste Stellungnahme zu unserer Anfrage bezüglich der hohen Gebühren bei Eintragung einer Lebenspartnerschaft in Reutlingen – und zwar von der Fraktion Die Grünen und Unabhängigen im Reutlinger Gemeinderat.

Und hier nun also das Schreiben  der Grünen von Dr. Peter Hört (Stadtrat) und Rainer Buck (Sprecher Gemeinderatsfraktion/Kreisrat):

Liebe Queerulanten,

vielen Dank für Ihren Brief, in dem Sie auf die Situation von Transsexuellen und
Homosexuellen aufmerksam machen. Uns ist der erwähnte Vorfall bekannt, und wir möchten
ihnen versichern, dass wir Übergriffe, Drohungen und Diskriminierungen gegenüber
Minderheiten generell ernst nehmen. Die Reutlinger Grünen und Unabhängigen engagieren
sich für eine offene und demokratisch strukturierte Stadt, in der sich alle
Bevölkerungsgruppen gleichermaßen sicher fühlen können.
Sie wissen vielleicht, dass wir – als einzige Reutlinger Gemeinderatsliste – die Situation von
gleichgeschlechtlich orientierten Menschen in unserem Programm zur Kommunalwahl
ausdrücklich erwähnt haben. Dementsprechend werden wir jederzeit, das, was als
Gemeinderatsfraktion in unserer Macht steht, dazu beitragen, dass Schwule, Lesben und
Transsexuelle sicher und diskriminierungsfrei in unserer Stadt leben können.
Wir begrüßen ausdrücklich Ihr Engagement im Sinne Ihres Schreibens und bitten Sie, nicht
davor zurückzuschrecken die Öffentlichkeit über Gewalt(androhung), aber auch über die
„kleinen“ alltäglichen Diskriminierungen zu informieren.

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Diskriminierend: Hohe Gebühren bei Eintragung einer Lebenspartnerschaft in Reutlingen

Dienstag, 04. August 2009 von Kangaroo MusiQue

Im Reutlinger Generalanzeiger (Gea) erschien am 14.07.2009 ein Artikel zum Thema: Hohe Gebühren bei Eintragung einer Lebenspartnerschaft. Der Originalartikel kann im Archiv des Gea nachgelesen werden. Wir haben ihn hier auch noch einmal veröffentlicht.

Heiraten – Warum Männlein mit Weiblein in Reutlingen billiger wegkommen als Schwule und Lesben

Teures Gelübde im Landratsamt

REUTLINGEN. 200 Euro müssen Schwule und Lesben hinblättern, wenn sie in Reutlingen den Bund fürs Leben schließen wollen. Eine stattliche Gebühr, denn die Eheschließung von Hetero-Paaren ist für ein Fünftel des Preises zu haben. Reutlingen ist damit eines der teuersten Pflaster für Gleichgeschlechtliche, während die Landeshauptstadt konkurrenzlos billig ist. »Gleichgestellt« sind Schwule und Lesben an keinem dieser Orte: Während reguläre »Ehen« im örtlichen Standesamt geschlossen werden, müssen gleichgeschlechtliche Paare in die Landratsämter auswandern.

Christoph Michl, Organisator des Christopher- Street-Days in Stuttgart und so etwas wie die Speerspitze der baden-württembergischen Schwulen-Bewegung, spricht von »offener Diskriminierung«.

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